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Kitesurfen – ein Extremsport für jedermann?

Outdoor Event Kitesurfen – ein Extremsport für jedermann?

Vielleicht hast du sie bei einem Strandurlaub an der Küste schon einmal selbst bewundern dürfen: Kitesurfer, die sich von kräftigen Winden meterhoch in die Luft katapultieren lassen und dabei kunstvolle Tricks zeigen. Im folgenden Text versuchen wir dir diese Sportart etwas näher zu bringen!

Surfen, Wellenreiten und Kitesurfen

Für den Außenstehenden ist es gar nicht mal so einfach, diese Sportarten auseinanderzuhalten. Für jede braucht man das entsprechende Equipment und alle verbindet das Wasser, die Wellen und der Wind. Denn ist das Meer glatt wie ein Spiegel, dann kann man weder Wellenreiten, noch den Wind zu seinem Vorteil nutzen.

Entdecke bei Kite Buddy nützliche Tipps, um das Kitesurfen zu lernen.

Im Gegensatz zum Windsurfen fehlt beim Kitesurfen das Segel auf dem Brett. Auf dem wesentlich kleineren und leichteren Kiteboard ist allerdings auch kein Platz dafür. Deshalb nutzt man einen Lenkdrachen, den sogenannten Kite, der über ein Trapez mit dem Sportler verbunden ist.

Das richtige Equipment

Was brauche ich alles, um Kitesurfen zu können? Nun, zuallererst brauchst du einen Kite, den du gut beherrschen solltest, bevor du dich das erste Mal damit ins Wasser begibst. Hierbei solltest du deine Wahl abhängig von der Windstärke, deinem Fahrstil und zu guter Letzt auch von deinen Fähigkeiten treffen. Es kann nie schaden, einen kleineren oder größeren Kite dabei zu haben, um auf Wind und Wetteränderungen vorbereitet zu sein.

Anders verhält es sich jedoch bei deinem Board. Das funktioniert zum Glück annähernd wetteruneingeschränkt immer gleich gut. Um herauszufinden, welches Board zu dir passt, solltest du vorher mehrere Probefahrten machen. Die musst du auch nicht zwingend schon auf dem Meer mit dem eigenen Kite hinlegen, sondern es reicht meistens schon auf einer Wasserskianlage oder hinter einem Boot hergezogen zu werden, um das richtige Gefühl für das Board zu entwickeln.

Der richtige Schutz gegen Wind und Wetter

Da Kitesurfen ein Outdoorsport ist, solltest du je nach deinem persönlichen Kälteempfinden, gegen das Meerwasser gewappnet sein. Hierbei kann es durchaus nützlich sein, sich von Kopf bis Fuß in Neopren zu kleiden. Neoprenanzüge sind in den unterschiedlichsten Längen und Dicken erhältlich. So können im Sommer 2 mm Neopren schon zu warm sein, während im Winter Schicht um Schicht für Wärme sorgt. Außerdem eignet sich vor allem ein dicker Neoprenanzug am Anfang hervorragend als zusätzlicher Prallschutz.

Wichtig zu wissen

Bevor du dich mit deinem Equipment das erste Mal ins Nasse begibst, sollten einige Dinge bereits vorweg geklärt sein, denn nicht überall darf man einfach so loslegen. Um dir überhaupt eine Ausrüstung leihen zu können, musst du vorab bereits einen Kitesurfschein gemacht haben.

Den kannst du in einer Kiteschule machen, wo dir die Grundlagen nahegebracht werden. Meistens verbringst du erstmal einige Stunden am Strand, um zu lernen, wie du deinen Kite unter Kontrolle bringen kannst. An vielen Orten ist zusätzlich zu einem Kiteschein noch einer Versicherung nötig, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Wie bei allen Extremsportarten solltest du die Sache langsam und vorsichtig angehen. Berücksichtige deine körperliche Verfassung und dein eigenes Fitnesslevel.

Bildnachweis:
Bild 1 von Sonja Rieck auf Pixabay
Bild 2 von Christo Anestev auf Pixabay

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